Unsere Kampagne interveniert in die geplante Evaluation des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) durch die Bundesregierung aus Perspektive der TIN-Community. Wir plädieren dafür, dass echter Kinderschutz nicht durch rechte Verbotspolitik erreicht wird, sondern indem allen Kindern (cis, endo und tin*) ab Geburt die Entwicklung einer geschlechtlichen Mündigkeit ermöglicht wird. Statt einem bevormundenden Geschlechtseintrag bei Geburt sollte dieser etwa mit 14 oder 18 durch die Person erfolgen.
Ziel(e) des Projektes
Im Austausch und in Kooperation mit Initiativen innerhalb der TIN-Community sowie Expert*innen aus Medizin, Rechtswissenschaft, Pädagogik und Politik, wollen wir eine breite Öffentlichkeit erreichen. Durch Aufklärungsposts und -videos sowie Veranstaltungen zum Thema wollen wir einen Diskurs anregen, der konkrete, intersektionale und tin*-inklusive Impulse mittels einer bundesweiten Petition an die politischen Entscheidungsträger*innen heranträgt.
Art des Projektes
Bewilligte Fördersumme: 2.000,00 €
Antrags-Nr.: 2026-54
Antragsteller: Gender Queer e.V.
Mehr Infos: www.gender-queer.de/