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Waltraud-Schiffels-Preis 2023

Nominierungen für den Waltraud-Schiffels-Ehrenpreis und für den Waltraud-Schiffels-Preis für herausragende Projekte aus der trans* Community können ab sofort bis zum 12. Februar 2023 eingereicht werden.

Gemeinsam mit Janka Kluge vergibt die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (hms) im kommenden Jahr zum zweiten Mal den Waltraud-Schiffels-Preis. Als Initiatorin und Stifterin des Preises erklärt Janka Kluge hierzu: „Wir vergeben den Waltraud-Schiffels-Preis für trans* Emanzipation im Andenken an die Schriftstellerin Dr. Waltraud Schiffels. Ihre autobiografischen Zeugnisse waren für mich und viele andere Trans* Personen meiner Generation eine wichtige Quelle der Inspiration und des Empowerments. Erneut schreiben wir den Preis als Ehrenpreis für das Lebenswerk einer trans* aktivistischen Person und als Preis für ein herausragendes Projekt aus der trans* Community aus. Nach den positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres freuen wir uns sehr auf aussagekräftige Nominierungen aus der Community!“

Prof.in Dr.in Karen Nolte ergänzt als Vertreterin des Vorstands der hms: „Wir danken Janka Kluge für ihr außerordentliches Engagement, das sie als Stifterin des Waltraud-Schiffels-Fonds der hms zeigt. Ihre Zustiftung ermöglicht es uns, den Projekt-Preis mit 1.000 Euro zu dotieren. Initiativen, Vereine und Einzelpersonen können sich mit einer Beschreibung ihres Projekts um den Preis bewerben oder Nominierungen für Projekte anderer Initiativen einreichen. Darüber hinaus freuen wir uns über Nominierungen verdienter Aktivist*innen für den Waltraud-Schiffels-Ehrenpreis. Eine dreiköpfige Jury unter dem Vorsitz von Janka Kluge wird über die Vergabe des Preises entscheiden.“

Im Jahr 2021 wurde Annette Güldenring, trans* Aktivistin, Gründerin und Leiterin der Transgenderambulanz am Westküstenklinikum Heide, mit dem Waltraud-Schiffels-Ehrenpreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte mit der Preisverleihung ihr herausragendes Wirken für die Interessen von transgeschlechtlichen Personen im medizinischen System. Den Projekt-Preis erhielt die „Praxisgruppe ‚Klassismus und trans*inter*nicht-binär‘‘‘, konzipiert und organisiert durch Frede Krischan Macioszek und Gregöre Elisabeth Hamann. Die Jury verwies in ihrer Entscheidung darauf, dass das Projekt ein wichtiges, jedoch noch zu häufig marginalisiertes Thema aufgreife und gleichzeitig Räume schaffe, in denen Selbstermächtigung gelebt und Solidarität erfahren werden könne.

Weitergehende Informationen finden Sie hier: Facebook - Twitter

E-Mail für Bewerbungen und Nominierungen: info@ws-fonds.hms-stiftung.de


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